Harmonie und Spaß mit Pferden ?
Das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde zu suchen liegt zunehmend im Trend.Leider findet man in vielen Reitschulen bzw. Reitstunden wenig Glück am allerwenigsten für die Pferde. Zunehmend beobachten und erfahren wir, dass bei vielen Reitschülern
- Angst anstelle von Spaß
- Verspannung anstelle von Entspannung
- Unsicherheit anstelle von Vertrauen
- Unwissenheit anstelle von Erfahrungserweiterung
überwiegen.
Dies ist nicht die Schuld der Reitschüler, sondern resultiert aus den Ausbildungsmöglichkeiten vieler Trainer. Beschämenderweise gibt es nur wenige Ausbilder, die auch tatsächlich in der Lage sind, das Glück auf dem Rücken der Pferde zu vermitteln, und zwar so, dass die Pferde an diesem Glück teilhaben können.
Woher kommt das?
Reitstunden geben hat in erster Linie den Zweck, Geld zu verdienen. Geld mit Pferden zu verdienen erfordert eine knallharte Kalkulation.
Daraus folgt, dass oft auch schon Anfänger in Gruppenreitstunden reingepresst werden, da diese für den Betrieb oder den Trainer finanziell lohnender sind.
An den Grundlagen, dem theoretisch-praktischen Unterricht im Umgang mit dem Partner Pferd und an den Grundlagen der Sitz- und Hilfengebung, die in Longenstunden gelehrt werden, wird gespart.
Häufig wird das auch von den Anfängern selbst abgelehnt, da diese unbedingt notwendigen Grundlagen als langweilig empfunden werden oder die Anfänger schnell und günstiger in der Gruppe reiten möchten.
So kommt der Reitschüler viel zu früh und unvorbereitet aufs Pferd und fühlt sich in der Gruppe verloren und überfordert.
Er ist ganz einfach der Situation noch nicht gewachsen. Angst und Unsicherheit verstärken sich.
Er verkrampft sich mehr und mehr auf seinem Pferd, von einem losgelassenen und ausbalancierten Sitz kann keine Rede mehr sein.
Aus dieser Situation ergeben sich dann widersprüchliche oder falsche Hilfen des Reiters an das Pferd, das schließlich auch nicht mehr weiß, was der Reiter da oben von ihm möchte.
Das endet dann in Frustration bei Reiter, beim Pferd und letztendlich frustriert dies auch die Ausbilder.
Der Reiter hat keinen Spaß und lernt nichts dazu und die Pferde stumpfen ab, werden psychisch und physisch müde und brennen innerlich aus.
Für die Pferde stellt sich die Situation etwa so dar:
Pferd: Lauf mindestens 3-4 Stunden am Tag oder du hast dein Geld nicht verdient.
Pferd: Auch wenn dein Reiter aus verschiedenen Gründen verkrampft sitzt und dadurch dein Rücken und deine Muskulatur schmerzt, halte es aus. Die Stunde geht schließlich auch mal rum und dein Reiter wird ja hoffentlich auch mal besser. (Das setzt allerdings voraus, dass mindestens 3 Mal pro Woche geritten wird was so gut wie nie der Fall ist.)
Pferd: Auch wenn dein Maul schmerzt sei tolerant und duldsam wenn dein Reiter ohne Gefühl grob an den Zügeln zerrt oder sich daran festhält. Er muss schließlich erst lernen und er tut es ja auch nicht mit Absicht.
Pferd: Bleib stets souverän und übernimm die Verantwortung für deinen Reiter auch wenn er widersprüchliche Hilfen gibt und auf dich schimpft wenn du ihn nicht verstehst, dass du dumm seist und widersetzlich. Er weiß nicht, dass du ihn nicht verstehen kannst und bitte wirf ihn auch nicht runter.
Pferd: Bitte toleriere die ungeschickten Putz- und Sattelversuche deines Reiters. Verzeihe ihm wenn er wieder einmal den Gurt zu fest angezogen hat und beiße ihn deshalb bitte nicht. Nimm es nicht persönlich wenn er dir beim Auf- bzw. Abtrensen das Gebiss gegen die Zähne schlägt und grob mit deinen Ohren umgeht. Er weiß es nicht besser.
| Solche Misstände machen Pferde nicht zu kooperativen motivierten und zufriedenen Partnern und Reitschüler nicht zu zufriedenen und motivierten Menschen, die ihre Freizeit mit Pferden verbringen wollen und die Entspannung und Spaß am Umgang mit diesen herrlichen Geschöpfen suchen. |
Was tun wir dagegen?
Zunächst einmal müssen Sie verstehen lernen, dass Reiten kein Sport ist, der nur leistungsorientiert ausgeübt werden kann.
| Reiten ist viel mehr und Reiten beginnt am Boden und nicht im Sattel |
Um eine solide Basis zu schaffen müssen Sie zuerst lernen wie Pferde denken, fühlen, welche Bedürfnisse Sie haben.
Der Grundstein für einen harmonischen Umgang mit dem Pferd, ob mit oder ohne Sattel, ob am Boden oder auf dem Pferd ist der Respekt und das Vertrauen, das Verstehen und die Rücksichtnahme auf das Pferd - das Pferd als Partner und nicht als Sportgerät anzuerkennen.
Dieses Wissen vermitteln wir Ihnen durch praktische Theorie beim Füttern der Pferde, beim Sauberhalten der Pferdeunterkunft, evtl. bei der ärztlicher Versorgung, bei einem Besuch beim Hufschmied, beim Pferde auf die Weide bringen und diversen anderen Pflegemaßnahmen.
Hier trainieren Sie Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, respektvoll, konsequent, umsichtig, geduldig, gelassen, tolerant, aufmerksam, fair, gerecht, souverän und beharrlich zu sein.
Sie lernen die verschiedenen Eigenarten und Charaktere, Vorlieben, sowie die soziale Struktur und Denkweise unserer Pferde kennen.
Durch diese Aufgaben erweitern Sie deutlich Ihr Wissen, das Ihnen dann ein Gefühl der Stärke und der Sicherheit gibt.
Dies ist Grundvoraussetzung um einen ehrlichen, direkten Zugang zum Partner Pferd zu finden, was Ihnen letztendlich ein Gefühl der Zufriedenheit und Gelöstheit gibt.
Sie bekommen Ihren Kopf nur frei, wenn Sie zu 100 % entspannt, aber dennoch völlig konzentriert in einer Aufgabe aufgehen. Erst dann befinden Sie sich tatsächlich in Ihrer Mitte; das bedeutet im Hier und Jetzt zu sein; und erst jetzt ist wahre Kommunikation möglich wenn Sie Klarheit geschaffen haben in sich selbst sind Sie offen für den Partner Pferd.
Jetzt können Sie und das Pferd lernen nehmen Sie sich so viel Zeit wie Sie persönlich benötigen und setzen sich intensiv mit Ihren Ängsten, Bedenken und Unsicherheiten auseinander. Bei uns geschieht nichts unter Druck und Zwang.
Mit zunehmender Sicherheit werden Ihre Ansprüche wachsen. Sie werden nach einer gewissen Zeit, je nach persönlicher Motivation und Zielsetzung mit Ihrem Partner Pferd harmonisch kommunizieren und sich entspannt und sicher in der Reithalle, auf dem Reitplatz, einem Ausritt oder auch auf dem Turnierplatz bewegen können.
Sie werden angehalten, unter kompetenter Anleitung selbst nach Lösungswegen für verschiedene Aufgaben und Probleme zu suchen und lernen im Team zu arbeiten.
Was haben wir davon?
Zufriedene Reitschüler, denn
- Sie erhalten bei uns eine Fülle von Informationen und dadurch wächst Ihr Selbstbewusstsein im Umgang mit dem Partner Pferd und im Sattel.
- Sie bekommen einen intensiveren, harmonischeren Kontakt zum Partner Pferd.
- Sie bauen Vertrauen zu Ihrem Partner Pferd auf und bauen gleichzeitig Unsicherheiten ab.
- Sie werden viel Spaß und Entspannung mit Ihrem Partner Pferd haben.
- Ihre Lernerfolge werden sich in kürzerer Zeit einstellen, Sie lernen schneller.
Zufriedene Pferde, denn an dieser Art des Lehrens und Lernens haben auch unsere Pferde Ihren Spaß und stumpfen nicht ab, bleiben physisch und psychisch fit.
Zufriedene Ausbilder, denn wenn wir sehen, wie unsere Pferde mit Freude bei der Arbeit sind und wie sich unsere Reitschüler positiv entwickeln, dann haben auch wir mehr Spaß an unserer Arbeit.
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JEDER KANN BEI UNS MITMACHEN:
- Junge und Alte von 9 bis 99 Jahren
- Anfänger und Fortgeschrittene
- Umsteiger und Wiedereinsteiger
- Menschen mit Handicaps
- Dicke und Dünne
- Mutige und Ängstliche
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Unser komplettes Ausbildungsangebot ist auf dieser Philosophie aufgebaut, auf einem fairen, respektvollen und partnerschaftlichen Umgang mit dem Pferd!